Das Tal der Wiesent wird hier immer enger.
Zwischen den bewaldeten Berghängen liegt das Dorf Wiesentfels. Auf einem
ca. 40 m hohen Fels ragt das verwinkelte Schloss
empor. Im Talgrund stehen die Bauernhöfe und Häuser. Schon vom Tal her
erkennt man den aufragenden Turm mit spitzem Dach, den Giebel des
Hauptgebäudes und die Nebengebäude. Eine Straße führt steil den Berghang
hinauf. Hohe Mauern schirmen den Privatbesitz jedoch vor neugierigen
Blicken ab.
Jeden Sonntag bis Ende September finden Führungen im
Schloss um 14.00 und 15.00 Uhr statt. |
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| ab 1476 |
Erbauung der bestehenden Burg durch Dietz und
Otto von Giech. |
| 1493 |
Dietz von Giech alleiniger Besitzer. |
| 1525 |
Im Bauernkrieg durch Hollfelder Bauern
gebrandschatzt. |
| 1630 |
Mit dem Tod Hans Christoph von Giech erlischt die
Linie Giech-Wiesentfels. |
| 1654 |
Nach jahrelangen Streitigkeiten kommt das Schloss
an die Thurnauer Linie der Giech. |
| 1883 |
Das 1773 erbaute Amtshaus in Peesten wird
abgebrochen und in Wiesentfels als Forsthaus wieder aufgebaut.. |
| 1938 |
Tod des letzten Grafen Franz Friedrich Carl
Lothar von Giech (1883 - 1938). Danach geht die Anlage im Erbweg auf
die Freiherren Hiller von Gaertringen über. |
| 1943 |
Warenlager / Bekleidungslager der Nürnberger
Polizei. Auslagerung des Richard Wagner Museums während des Krieges. |
| 1945 |
Kurze Besetzung durch Amerikaner. |
| 1946 - 1956 |
Flüchtlingslager für Heimatvertriebene aus dem
Altvatergebirge / Sudetenland. |
| 1969 |
Verkauf des Schlosses durch Freiherrn Joh. Chr.
Hiller von Gaertringen an Frau Dr. Elisabeth Bender-Fughe. |
| 2003 |
Tod von Frau Dr. Bender-Fughe. |
| 2009 |
Neue Schlossherren sind Karin und Klaus Uhlmann. |
| 2010 |
Schlosskapelle ist seit Mai der Öffentlichkeit
für standesamtliche Trauungen zugänglich. |
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Schloss Wiesentfels in der Fränkischen Schweiz (pdf) - eine
Zusammenpassung von K. Uhlmann, D. Gebhardt und J. Kempf |