Am höchsten Punkt der Stadt liegt das mittelalterliche Obere
Tor. Früher war es ein Brückentorturm mit einer Schlagbrücke über dem tiefen Graben.
Das Tor ist im Ausbau einer wehrhaften Stadtbefestigung um 1300 entstanden. Im 19.
Jahrhundert diente es als Herberge für wandernde Zunftgenossen bzw. Handwerksburschen.
Heute proben die Jugendblaskapelle und der Spielmannszug in den Räumen des Oberen Tores.
Vom Oberen Tor in Richtung Marienplatz steht die barocke Nepomuk-Kapelle von
1734. Sie ist mit dem Häfner-Wappen und mit Blumen geschmückt. Gestiftet wurde die
Kapelle vom Häfner Georg Reis.