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Salvatorkirche

Die Ursprünge der Salvatorkirche reichen bis in das frühe Mittelalter zurück. Die älteste Kirche Hollfelds lag früher außerhalb der Stadtmauern. Sie gehörte damals zur Urpfarre Königsfeld und somit zum Bistum Würzburg. Im Jahr 1007 erfolgte die Neugründung der Hollfelder Pfarrei.

Ansicht der Salvatorkirche

Geöffnet ist die Salvatorkirche von 8.00 bis ca. 19.00 Uhr.
Auch heute werden noch im Mai und Juni  Wallfahrten in die Hollfelder Salvatorkirche unternommen.

 

Die Wallfahrt nach Hollfeld ist die einzige Salvator-Wallfahrt im Erzbistum Bamberg. Eine Legende, die sich um die Entstehung der Wallfahrt rankt, berichtet, dass an der Stelle der heutigen Wallfahrtskirche eine Eiche gestanden haben soll. Als sich ein Mann unter dem Baum ausruhte und unter Tränen mit seinem schweren Schicksal haderte, erschien ihm Christus mit Kreuz und Dornenkrone. Der Gottessohn sprach: "Du beklagst dich über dein Kreuz und glaubst es sei schwer. Siehe! Ich trage deinetwegen nun schon lange mein Kreuz. Trage das deinige mit Geduld, denn ich nehme dich bald zu mir." Daraufhin errichteten gläubige Bürger am Ort der Christuserscheinung die erste Salvatorkapelle der Stadt.
aus:  Hollfelder Blätter, Arbeitskreis für Heimatforschung

 

Innenansicht der Salvatorkirche   Deckenmalerei   Sebastiansstatue in der Salvatorkirche

Die Ausstattung der Kirche stammt hauptsächlich aus der Werkstatt der Hollfelder Schreiner- und Bildschnitzerfamilie Lauter. Zwischen 1670 und 1780 arbeiteten drei Generationen am dem qualitativ hochstehenden Werken. Weitere Werke sind in Vierzehnheiligen, Nankendorf und Weismain zu sehen. Der Hochaltar wurde 1705 von Johann Lauter geschaffen. Die Sebastiansstatue wurde um 1520 von einem unbekannten Künstler geschnitzt. Reichhaltige Deckenbemalungen schmücken den Chorraum.


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