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Historischer Marienplatz

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Die Oberstadt / der Marienplatz trägt den frühmittelalterlichen
Charakter einer Bürger- und Bergstadt sowie die Struktur einer Spornsiedlung. Die
einfassenden Häuserreihen bestehen aus giebelständigen und traufseitigen Häusern. Durch
die 1929 angelegte Kastanienallee und die Grünanlagen hat der Marienplatz heute ein
gepflegtes Aussehen. Jahrhundertelang wurden auf diesem Platz die Vieh- und Jahrmärkte,
die für Hollfeld und sein Umland von großer wirtschaftlicher Bedeutung waren,
abgehalten. Diese Tradition wird mit den verschiedensten Märkten (Bauernmarkt, Palmmarkt,
Herbstmarkt und dem Weihnachtsmarkt) weiter aufrechterhalten.
Diesen Platz schmücken besonders schöne Fachwerkhäuser und die Gangolfskirche. In der
Mitte des Marienplatzes liegt der 38 m tiefe Ziehbrunnen. Er wurde 1435 als
"Beyerbrunnen" erwähnt. Der Sage nach wurde er vor urdenklichen Zeiten von
Kriegsgefangenen gegraben. Der im 17. Jahrhundert zugeschüttete Brunnen wurde im Jahr
1856 wieder geöffnet, jedoch in späteren Jahren wieder zugemauert. 1936 ist er in seiner
jetzigen Form wieder aufgebaut worden.
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| Gangolfturm |
Rathaus
Erstmals genannt wurde es 1424 als "Kaufhaus mit Saalgericht am Oberen Markt".
Nachdem das Gebäude 1724 im großen Stadtbrand vernichtet wurde, erhielt es 1744 seine
jetzige Form. Das dreistöckige Gebäude diente dann lange als Kaufhaus und wurde später
bis 1958 ganz, bis 1975 teilweise als Volksschule genutzt. Nach seinem Umbau und der
Anbindung des Wittauerhauses zog die Verwaltungsgemeinschaft Hollfeld, Aufseß und
Plankenfels hier ein.
rechts: Wittauerhaus |
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