Kunst- und Kulturzentrum
|
St. Gangolf
|
| 1309 u. 1395 | Romanische Apsis (Bogenrundung) auf der Ostseite von St. Gangolf erwähnt |
| 1417 32 | Der Liber freudalis ecclesiae St. Gangolphi, ältestes Lehenbuch des Stiftes St. Gangolf Bamberg verzeichnet die Besitzer und Liegenschaften um und von Hollfeld (v. Caroline Göldel 1996 Transkription) |
| 1430 | Hussitenkrieg "Hollfeld aus- u. abgebrennt" |
| 1553 u. 1554 | Markgräflerkrieg, Hollfeld 2 x abgebrannt |
| 1583 | Verkauf des Probsthofes um die im Krieg abgebrannte St. Gangolfskirche wieder aufzubauen |
| 1632 | Schwedenkrieg, Hollfeld 2 x abgebrannt |
| 1634 | Große Pest, nur ca. 45 Paare überlebten |
| 1654 | Die neuen Ratsherren geben bei der Aufnahme statt ein Festessen eine Geldspende für die Erhaltung des "Gangolfer Thurm" |
| 1714 | Langhaus: Umbau mit eingezogenem Chor, Fenstern und Wölbung (lt. Mayer 1930) |
| 1724 | Großer Stadtbrand er gesamten "Oberen Stadt", teilweise Steinweg und Unterer Markt |
| 1740 | Saalbau: Einbau des "dünnen Chorbogen" (wertvolle dekorative Original-malerei aus dieser Zeit vom Verfasser im Jahr 2000 aufgefunden) |
| 1803 | Säkularisation - St. Gangolfskirche wird Heumagazin |
| 1812 | Kaiser Napoleon über Hollfeld zum Rußlandfeldzug, Einquartierung von Soldaten bis 1823 |
| 1826 | St. Gangolf wird Besitz der Stadt Hollfeld |
| 1834 | Wieder Gottesdienste |
| 1864 | Anschaffung einer Turmuhr |
| 1924 | Fotodokumentation (TH Darmstadt, Professor Limmer) |
| 1933/45 | Nazibarbaren verbrennen den wertvollen Hochaltar und die beiden Seitenaltäre. Der Kirchenraum wird als "Weiheraum" der Nazi-Alt-Christen mißbraucht |
| 1946 1968 | Nutzung als Gottesraum der evangelischen Kirchengemeinde Hollfeld |
| 1967 | Das bekannte Renaissance-Epitaph Erasmus Neustetter, genannt Stümer (1523 1594) kommt in das Diözesanmuseum Bamberg als Leihgabe |
| 1975 | Außensanierung des Gangolfsturmes mit Rot/Grau-Eckbemalung nach Befund |
| 2000/01 | Generalsanierung des gesamten Gebäudes |
Seit "unerdenklichen Zeiten" um 21.45 Uhr Läuten der "Irrglocke" nach der "Drei-Fräulein-Sage", wohl keltischer Urssprung.
Quellenangabe: Archivauszüge aus der Befunddokumentation Günther Hofmann
Jahresprogramm Wahrzeichen geschichtlicher Überblick Der heilige Gangolf - Walpoten St. Gangolf - Geschichte St. Gangolf - Daten Der Stadttürmer Das Irrglöckchen Erasmus Neustetter Baugeschichte Bestandsaufnahme Ausgrabungen Gangolfbühne Startseite Kunst & Kultur
Stadt Hollfeld - Marienplatz 18 - 96142 Hollfeld - Telefon: 09274/9800 - Fax: 09274/980-29 - e-Mail: stadt@hollfeld.de