BildergalerieKunstausstellung 40 Jahre |
40 Jahre Waldbesitzervereinigung am 11. und 12. Juli 2009Zur Feier des 40-jährigen Bestehens der Waldbesitzervereinigung Hollfeld waten 8000 Menschen gekommen, schätzt Vorsitzender W. Degen. An den beiden Festtagen wurden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Alleine 1000 Gäste nahmen an der Hubertusmesse im Festzelt teil.Zum Programm gehörte ein Empfang des Staatsministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner. Vorsitzender W. Degen stellte bei seiner Festrede die Höhepunkte und den Zweck der Waldbesitzervereinigung heraus. Am 25. April 1969 fand im Gasthof Wittelsbacher Hof die Gründungsversammlung statt. Die Waldbesitzervereinigung wurde als ein gemeinnütziger Verein gegründet mit dem Ziel, die Strukturnachteile im bäuerlichen Kleinprivatwald auszugleichen. Weiterhin sollte den Waldbesitzern bei der Holzvermarktung, der Waldbewirtschaftung und beim Bezug von Forstpflanzen und Maschinen geholfen werden, sie sollten beraten und geschult werden. Mit der Unterstützung des Freistaates war es im Laufe der Zeit möglich, eine Vielzahl von Forstmaschinen und Geräten zu kaufen und somit auch für die Kleinwaldbesitzer eine zukunftsorientierte Waldbewirtschaftung zu erreichen. Bürgermeisterin K. Barwisch stellte bei ihrer Festrede die Leistungen des Zusammenschlusses für die Waldbesitzer wie auch für den Kommunalwald heraus. Besonderes Lob wurde Geschäftsführer A. Knorr und dessen Mitarbeiter N. Böhmer ausgesprochen. Bundestagsabgeordneter H. Koschyk (CSU) sagte, sein Anliegen sei derzeit das neue Waldgesetz, das auf Bundesebene entstehen solle. Diesem Gesetz erteilte er eine Absage. Im Einvernehmen mit den Waldbesitzern will sich Koschyk für eine Wahrung des Eigentums und für eine rentable Bewirtschaftung des Walds einsetzen. Das Rahmenprogramm reichte von einem Walderkundungsparcours über eine Greifvogelschau bis hin zu Vorführungen mit Hackschnitzelmaschinen und der Präsentation von Holzerntemaschinen und Holzvermarktungsfahrzeugen. Für die Kinder waren ein Bastelstand und ein Hackschnitzelberg aufgebaut. Unter Anleitung durften sie einen Baum pflanzen. Zudem gab es Wildkräuter- und Waldführungen für Familien.
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